Wo kritische Verbindungen zur sicheren Lösung werden.
Der Schlüssel dahinter: drei konstruktive Merkmale, die aus HP2 mehr machen als einen Isolierflansch:
01 Maximale Dichtheit und Stabilität durch spezielle, hochbelastbare Blockflanschverbindung
02 Maximale Sicherheit durch vollflächige Schraubenbolzenauflage
03 Ablagerungsfrei durch konische Reduzierung
Abnahme
Sicherheit, die belegbar ist
HP2 Isolierflansche sind sicherheitsrelevante Bauteile – deshalb verlässt keine Verbindung unser Werk ohne abschließende Fertigteilabnahme gemäß der Regelwerksanforderungen und vollständiger Produktdokumentation. So werden HP2 Isolierflanschverbindungen zu transparenten, jederzeit nachweisbaren Sicherheitspunkten Ihrer Anlage.
FERTIGTEILABNAHME
Die HP2 Isolierflanschverbindung sind als komplette Baueinheit geprüft und gemäß DIN EN 12007-3, DVGW G462, DIN EN 1594, DVGW G 463, DVGW GW 24 und TRFL § 9 Abs. 5 Teil 2 abgenommen.
HOCHSPANNUNGSPRÜFUNG
Eine Hochspannungsprüfung mit 5.000 V / 50 Hz über 1 Minute und einem Grenzwert von 10 mA stellt die elektrische Isolationsfestigkeit der Verbindung sicher.
DICHTHEITSPRÜFUNG
Die Dichtheitsprüfung erfolgt mit Prüfgas bei einem Prüfdruck von 1,1 x DP und einer Haltezeit von 10 Minuten. Anschließend wird der Druck zunächst auf 5 bar und danach auf 2 bar abgesenkt, wobei die Dichtheit auch bei diesen Druckstufen nachgewiesen wird.
FESTIGKEITSPRÜFUNG
Ein dreifacher Schwelldruckversuch zwischen 10 bar und 85 % STP sowie eine anschließende Festigkeitsprüfung mit 1,5 x DP mit entspanntem Wasser bestätigen die mechanischen Reserven der Verbindung (Haltezeit 30 min.).
GLEICHSPANNUNGSPRÜFUNG
Eine Isolationswiderstandsmessung mit 500 V Gleichspannung und einem Mindestgrenzwert von 0,1 MΩ belegt die sichere elektrische Trennung.
DOKUMENTATION
Zu jeder HP2 Isolierflanschverbindung gehört eine vollständige Dokumentation:
- Abnahmeprüfzeugnis APZ 3.1 nach DIN EN 10204,
- Konformitätserklärung und CE-Kennzeichnung gemäß DGRL 2014/68/ EU (zertifiziert nach Modul H)
- Dokumentationszeichnung mit Angabe der Drehmomente
Die verwendeten Materialien werden nach DIN 30690 und AD 2000 ausgelegt; die Drehmomentberechnung berücksichtigt die maximale Flächenpressung und die maximale Schraubenbolzenauslastung. Das erforderliche Anziehdrehmoment wird zusätzlich auf dem Typenschild ausgewiesen. Die erzielten Dichtheitswerte entsprechen mindestens den Anforderungen der TA Luft – für Prüf- und Abnahmebehörden klar nachvollziehbar.